Müde? Wie wäre es mit weniger Visionsworkshops?

Ich glaube, dass viele Führungskräfte unterschätzen (oder ignorieren), wie viel Kraft die letzten Jahre ihrer Organisation abverlangt haben.

Eine Krise jagt die nächste und wir müssen uns nicht nur mit einer sich ständig verändernden gesellschaftlichen und politischen Realität auseinandersetzen, sondern auch aufgrund von Lieferengpässen, einbrechenden (Kapital-)Märkten und sich verändernden Wettbewerbsbedingungen unsere Leistungsfähigkeit ständig anpassen und steigern.

Das macht müde! Und das nicht nur körperlich. Unsere Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen und kreativ zu sein, ist eine Ressource, die an unseren Energiehaushalt gekoppelt und damit endlich ist. Das ist kein schönes Gefühl.

Und so ist die Sehnsucht, all das hinter sich zu lassen und sich in Gedanken in die Zukunft zu flüchten, zwar verständlich, bewirkt aber leider oft das Gegenteil. Denn anstatt Mut zu machen und Aufbruchstimmung zu erzeugen, kann ein Visionsprozess zum falschen Zeitpunkt zu noch mehr Überforderung und am Ende zu Resignation führen.

Denn nach “müde” kommt “aufgeben”.

Und wenn die schöne neue Vision nur auf Desinteresse und Lippenbekenntnisse stößt, ist Veränderung nicht nur unmöglich, sondern ein Rückschritt dringend notwendig.

Müde Organisationen können keine Höchstleistungen erzielen.

Auch wenn sie es noch so sehr wollen.

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